Irina Schulz
Heilpraktikerin/ zert. Osteopathin
             Physiotherapeutin

Privatpraxis für Osteopathie 
     und Physiotherapie

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Heilung ist eine Sache der Zeit, aber manchmal auch eine Sache der sich bietenden Möglichkeiten

Hippokrates

Das bewusste Essen

Bald ist Weihnachten. Viele nehmen in der Weihnachtszeit so viel zu, dass sie danach fast bis zum Frühjahr Zeit brauchen um ihren ursprünglichen Gewicht zu erlangen oder schaffen dass doch nicht mehr.

Der Aussage: «Üppiges Essen gehört für mich zu Weihnachten unbedingt dazu» stimmen fast die Hälfte der Dresdner.

Das bewusste Essen. Kann man sich das einüben?

„Ich habe gerade Appetit auf einen Kuchen!“

Dass der Körper solche Signale überhaupt sendet, liegt daran, dass beim Essen zwei verschiedene Systeme in Aktion treten: das homöostatische, das eine Balance schaffen möchte zwischen dem, was dem Körper zugeführt wird und dem, was er tatsächlich braucht.

Und das psychologische, das sogenanntes Genussessen mit der Ausschüttung von Dopamin belohnt, das häufig auch als "Glückshormon“ bezeichnet wird.

Dass der Körper das viel bzw. süßes Essen mit Dopamin belohnt, ist vielleicht aus der Evolution heraus erklärbar. Früher war Nahrung knapper, und da hat man in kurzer Zeit viele Kalorien zu sich genommen. Man wusste schließlich nicht, wann man das nächste Mal wieder an Nahrung kommt.

Hinzu komme, dass energie- und fettreiche Nahrung gut für die Fruchtbarkeit ist. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Fertilität und Fettgewebe, denn Fettgewebe produziert das Hormon Leptin, das sich positiv auf die Fruchtbarkeit auswirkt.

Leptin hat aber auch noch eine weitere Funktion: Es zügelt den Appetit. Isst man jedoch zu viel fettreiches Essen, bleibt der Leptinspiegel auf Dauer hoch und der Körper entwickelt eine Resistenz. Das heißt: Er merkt nicht, wenn es genug ist, wenn man eigentlich schon satt ist. Einen ähnlichen Effekt gibt es auch beim Insulin, das für die Verarbeitung von Zucker verantwortlich ist. Hier entsteht ein „Teufelskreis“: Das Essen erhöht den Insulinspiegel im Blut, der wiederum den Hunger bzw. das Weiteressen befördert.

Bein bewussten Essen geht es nicht nur darum, was man einkauft und isst, sondern auch, wie man isst. Vor allem sollte man nicht "schlingen“. Denn wer schnell isst, gibt den Botenstoffen in seinem Körper nicht ausreichend Zeit, das Signal zu senden: Stopp, es ist genug, ich bin satt!

Es dauert in etwa eine halbe Stunde, bis die Stoffwechselhormone Insulin und Leptin im Zentralen Nervensystem das Sättigungsgefühl regulieren können Folglich essen Schnellesser über das Sattsein hinaus - und damit oft mehr, als ihnen gut tut.

Wer sich mehr Zeit lässt, häufiger kaut und sich auf das Essen konzentriert, isst hingegen so viel, wie der Körper gerade braucht. Auf diese Art ist es einfacher, das Gewicht zu halten, oder gar zu reduzieren.

* Allergietape: ohne Tabletten gegen   

  die Kreuzallergie

* Die Leberreinigung 

Im Sommer nutzen viele Menschen die Gelegenheit, um eine Kur einzulegen. Bei einer Entgiftungskur sollte man auf verschiedene Sachen verzichten: Zucker, Mehl, Hefe, Gluten oder verarbeitete Lebensmittel. Die Konzepte solcher Diäten sind ganz unterschiedlich.

Bei manchen Diäten lässt man nur verschiedene Nahrungsmittel weg, bei anderen ernährt man sich ausschließlich von Saft, Smoothies, trinkt nur bestimmten Tee oder isst hauptsächlich Suppe. Ziel dieser Aktion ist es, den Körper von verschiedenen Giften zu befreien und ihn von innen zu reinigen.

Bringt das überhaupt etwas?

Kann der Körper sich selbst entgiften?

Natürlich - sonst würden wir alle nicht so alt werden. Der menschliche Körper hat ein perfekt funktionierendes Entgiftungssystem, bestehend aus Leber, Niere, Darm, Lunge und Haut. Eines unserer wichtigsten Organe mit vielfältigen Aufgaben im Stoffwechsel ist die Leber. Sie ist die größte Drüse im menschlichen Körper. Zu Recht wird sie als Drehscheibe des Stoffwechsels bezeichnet. Sie ist für die Verwertung von Nährstoffen und Vitaminen aus der Nahrung zuständig. Sie speichert die daraus entstandene Energie, sie bildet Eiweiße, die wir für die Blutgerinnung und Abwehr benötigen, sie bildet die Gallenflüssigkeit, die den Fettstoffwechsel und Cholesterinhaushalt reguliert. Als Entgiftungszentrale ist die Leber für die Umwandlung von giftigen Stoffwechsel- und Abfallprodukten zuständig, die dadurch u.a. über die Nieren ausgeschieden werden können. Die Leber sorgt dafür, dass Medikamente, Alkohol, Konservierungsmittel, Pflanzenschutzmittel und andere körperschädliche Gifte abgebaut und mithilfe von anderen Organen aus dem Körper geleitet werden. Eine Überlastung der Leber zeigt sich weniger durch Schmerzen, als vielmehr durch Müdigkeitund schleichenden Leistungsabfall an.

Stärken Sie Ihre Leber mit Löwenzahn, Mariendistel, Artischocke, Atemübungen, warmen Leberwickel, Akupressur und guter Laune.

Und vergessen Sie nicht Ihre Speisen mit Kurkuma zu würzen.

Wer ganz besonders gut machen möchte, empfiehlt sich eine basische Ernährung.

Leber Entgiftung mit Mariendistel

Eine direkte Wirkung auf das Lebergewebe erzielt man durch den Einsatz von Mariendistelfrüchten (Cardui mariae fructus). Das wirksame Silymarin wirkt als Gegenspieler verschiedener bekannter Lebergifte. Indem es die Oberflächenstruktur der Leberzellen verändert, schützt es sie vor dem Eindringen der toxischen Stoffe. Außerdem regt es die Bildung neuer Leberzellen an und fördert so die Regenerationsfähigkeit des Organs.

Löwenzahn zur Entgiftung

Die Inhaltsstoffe der Pflanze sind Bitterstoffe, Triterpenoide, Phytosterine, Gerbstoffe, ätherische Öle, Flavonoide, Cholin und Inulin bekannt. Diese regen in ihrer Gesamtheit nicht nur den Gallenfluss, sondern auch den Appetit an und fördern außerdem die Ausscheidung von Abfallstoffen über die Harnwege. Vorsicht geboten ist allerdings bei bekanntem Gallenwegsverschluss, bei krankhaften Prozessen in der Gallenblase oder einem Verdacht auf Darmverschluss. Hier ist von einer zusätzlichen Verstärkung der Verdauungstätigkeit dringend abzuraten. Beim Gesunden kann es nach der Einnahme von Löwenzahn durch die enthaltenen Bitterstoffe zu einem Säureüberschuss im Magen kommen, der z.B. mit Sodbrennen einhergehen kann.Um das zu vermeiden, essen Sie eine Kleinigkeit dazu oder trinken Sie mehr wasser.

Mit Artischocke die Leber entgiften

Den Artischockenblättern (Cynarae folium) wird u.a. eine leberentgiftende und -regenerierende Wirkung zugesprochen, was auf die enthaltenen Kaffeoylchinasäurederivate und weitere Bitterstoffe zurückgeführt wird. Hier steht die gallenspezifische Wirkung im Vordergrund, was zu einer Regulierung der Fettverdauung und damit verbunden zu einer Senkung des Blutfett- und Cholesterinspiegels führt. Weil die Anregung der Gallentätigkeit bei einem Verschluss von Gallenblase und Gallenwegen zu schmerzhaften Koliken oder gar einem Durchbruch der Gallenbase führen kann, gelten diese Zustände als Kontraindikation für die Anwendung der Artischocke.